Unterstützer
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Dipl.-Theol. Br. Paulus Terwitte Guardian und Beauftragter für Berufungspastoral Kapuzinerkloster Dieburg |
Sterben gehört zum Leben wie der Ausatmen zum Einatmen. Kinder brauchen, wenn sie schon so früh sterben müssen, auf dem letzten Weg unsere Hoffnung, unsere Zuwendung, unsere Zeit, unsere Liebe und unseren Glauben. Sie spüren feinsinnig, wenn die Gesellschaft aus Angst vor dem Tod an ihnen vorbeigehen will.
Das Kinderhospiz ist eine Lebenshilfe der notwendigen Art. Es ist für unsere Gesellschaft ein Ort, an dem wir zeigen können, was für uns Leben bedeutet: Nicht seine Länge, nicht sein Nutzen: Nein, das Leben, so lehren es uns die schwerkranken Kinder, ist an sich ein Geschenk, das wir, so lange wir es begleiten dürfen, in jeder Minute als lebens- und begleitenswert erweist. Es animiert uns zu helfenden Tat, die uns selber hilft, den Reichtum auch unseres eigenen Lebens wertzuschätzen.
Ich wünsche dem ambulanten Kinderhospiz KinderLeben in Hamburg, das es diese Botschaft weit in unsere Gesellschaft hineinträgt.
Mit freundlichen Grüßen
Bruder Paulus
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Constanze Köpp Autorin |
Liebes Hospiz-Team,
der Name sagt es schon: KINDER LEBEN!
So sollte es sein - und doch ist es umgekehrt zu oft der Fall!
Sie sterben, von einem Tag auf den anderen, manchmal dauert es länger. Aber WIR können dafür sorgen, dass ihre letzte Reise von Liebe und Licht begleitet wird!
Mag mancher Schmerz nicht therapierbar sein, so wird es doch ein Lachen nach der letzten Träne geben und vielleicht gar ein Begreifen nach dem Unbegreifen.
Ich bin selbst Mutter. Mein Kind ist gesund. Aber gehörten nicht noch gestern die Kranken zu den Gesunden, wie die Gesunden schon morgen zu den Kranken gehören können?
Ich habe Menschen verloren! Und ich habe einen Verstorbenen berührt. Ich habe gefühlt, dass die SEELE unsterblich ist!
Ich möchte von der ersten Stunde an das KinderLeben unterstützen! Die Gesellschaft muss zusammen rücken, Helfer brauchen Helfer! "So oft wie Lebende Toten die Augen geöffnet haben, so oft haben Tote Lebenden die Augen geöffnet!"
Als mein Buch "Frannys Reise" (Droemer Knaur) 2008 publiziert wurde, gab es einen unvergesslichen Dialog mit meiner Tochter:
"Mami, du sagst, jeder Mensch hat einen Schutzengel! Aber wenn man stirbt, stirbt der dann auch?"
"Nein, mein Liebling! Denn auch im Himmel passt er weiterhin gut auf dich auf!"
Danke!
Constanze Köpp*
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FRANNYS REISE EINE KLEINE GESCHICHTE ÜBER DAS LEBEN UND DAS STERBEN (Constanze Köpp) |
Der große Abschied. Die letzte Reise. FRANNY öffnet uns den Vorhang ihrer neuen Heimat. Ein Buch voller Fragen und Antworten. Über Gott, Seele, Freundschaft, Sterben, Liebe. Ein Buch, das unter die Haut geht, ein Buch, das man nicht einfach so zur Seite legt. Der Autorin gelang es - trotz des schweren Themas - eine große Liebesgeschichte an das Leben zu schreiben! Ein sensibles Werk, welches jeden Menschen erreicht - egal, ob er Angst vor dem Leben oder vor dem Sterben hat.
Das Buch "FRANNY´S REISE" können Sie bei uns für 9,95 bestellen.
Einfach eine Mail mit Ihren Daten über das Kontakt-Formular senden.
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Dipl.-Theol. Bernhard Wanner Coach und Lebensberater in Selb (Bayern) |
Wenn ein Kind so früh sterben muss, ist das bitter und ungerecht. Für das Kind selbst, das eine Menge an Leben nicht leben kann und auch für die Familie, aus deren Mitte ein Herzstück herausgerissen wird. Umso wichtiger ist die Zeit, die noch zu füllen ist. Jede Sekunde an Zuwendung, Liebe und Pflege ist kostbarer als ein Diamant, gibt sie einem auch nur so kurzen Leben doch ein Mehr an Tiefe und Fülle.
Dies ist eine Aufgabe, der sich nicht nur die Eltern stellen können. Das Kinderhospiz übernimmt diese Aufgabe und macht so die Welt der Kinder und ihrer Familien ein Stück heller im Dunkel. Damit zeigt das Kinderhospiz allen, dass jedes Leben wertvoll sein kann, gleich wie lange es währt. Und das ist ein Geschenk an die Kinder und ihre Familien aber, auch an die ganze Gesellschaft. Denn das kann für viele ein Vorbild sein, dass zur Nächstenliebe auch in bitteren Zeiten einlädt.
Ich wünsche dem ambulanten Kinderhospiz KinderLeben in Hamburg, dass es noch vielen Kindern und ihren Familien ein solch wertvolles Geschenk darreichen kann und so Licht ins Dunkel bringt.
Mit herzlichen Grüssen
Bernhard Wanner, Dipl.-Theol. Univ.
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Solveig Cornelia Thorwart Akademie der Intuition |
In einer Zeit, die davon geprägt ist, dass Menschen sich immer und immer wieder wie auf Hochglanz poliert der Welt stellen müssen - sei es um eine Stelle zu bekommen, sei es, um ihre Selbständigkeit zu erhalten, sei es um im Sozialleben zu bestehen oder in der Unsicherheit heutiger Beziehungsformen einen Partner zu finden - in so einer Zeit tut es Not, die stilleren Töne nicht zu vergessen. Zu lauschen auf die, die im Sturm der Anforderungen nicht mithalten können. Zu lauschen auf diejenigen, die eine ganz andere Botschaft im Herzen tragen und bereit sind, ihre Worte und Gesten denen zu schenken, die sich dafür öffnen.
Im ambulanten Kinderhospiz Hamburg wird ein Raum der Begegnung geschaffen. Ein Raum, der einlädt zum Zuhören und einlädt zum Verschenken der Gaben, die zarter und vielleicht schwieriger zu nehmen sind, als das, was wir gemeinhin um uns haben. Kinder, die nur noch eine begrenzte Zeit zu leben haben, ihre Eltern und Geschwister finden hier einen Ort der Begegnung, welcher Öffnung und wohltuendes Miteinander ermöglicht. Geborgenheit und Unterstützung können die Familien hier erfahren, aber auch den Austausch mit anderen Familien in ähnlich existenziellen Lebenssituationen. Gemeinsam wird es ein wenig leichter, sich den unabänderlichen Schicksalen anzuvertrauen und den Tod als Lebensrealität anzunehmen. Vor dem Tod verschließt man oft ängstlich die Augen. Eine Haltung, die so tut, als würde Tod nicht existieren, ist in unserer postmodernen Gesellschaft verbreiteter denn je. Umso mehr Bewunderung gebührt denjenigen Menschen, die in Engagement und Liebe, mit ganzem Einsatz und in tätigem Mitgefühl diesen Raum der Begegnung schaffen, in dem es möglich sein wird, innezuhalten und auf die leisen Töne zu lauschen. Was schenken uns die Kinder, die früh gehen? Was schenkst du mir, mein Kind? Worauf in mir verweist du mich?
Und auch die Geschwisterkinder finden Aufmerksamkeit, Raum und Unterstützung. Wenn die Eltern emotional so stark mit sich selbst beschäftigt sind, und das kranke Kind per se im Vordergrund steht, ist das ein dringend erforderlicher Dienst, der hier auch diesen Kindern zuerkannt wird.
Von ganzem Herzen möchte ich dem ambulanten Kinderhospiz meine Segenswünsche zukommen lassen und denen danken, die sich dafür einsetzen und durch ihre Tatkraft und ihre Spendengelder das ermöglichen, was hier geschaffen wird.
Mit herzlichen Grüssen
Solveig Cornelia Thorwart
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Stefan Schwidder Geschäftsführer Förderverein für Biographische Arbeit e.V. |
In Lebensläufen tauchen - zumeist völlig unerwartet - schmerzhafte Einschnitte,
Veränderungen und Verluste auf, die Menschen und ihre Angehörigen in ein tiefes
Loch werfen und oft hilflos zurücklassen. Bei der individuell so wichtigen
Arbeit des aufrichtigen Annehmens und Durchlebens dieser Ereignisse sind
unterstützende Begleiter, die mitfühlend, kraftspendend und empathisch für die
Betroffenen da sind, die wertvollste und höchste Hilfe, die man sich denken
kann. "KinderLeben" ist so ein Ort der Menschlichkeit, des Mitgefühls, der
Unterstützung - und gerade die direkte, unbürokratische und auf tiefster Ebene
miteinander verbundene Art und Weise der Unterstützung macht diese Einrichtung
so wertvoll.
Ich bin berührt und glücklich zugleich, dass in einer Welt, die vielfach von
Eigensinn, Konkurrenzdenken und Individualiserung geprägt ist, so ein
leuchtendes Beispiel entstehen und wachsen darf, und ich bewundere das
Engagement der Initiatorenvon "KinderLeben" , die sich ungeachtet der
Hindernisse auf dem "Geburtsweg" so couragiert und hingebungsvoll für die
Schwachen und Benachteiligten einsetzen. "Sei selbst der Wandel, den du zu
sehen wünschst", hat Mahatma Ghandi einmal gesagt - hier nimmt dieser weise Rat
in seiner schönsten Form Gestalt an.
Mögen viele, viele Menschen sich von dieser Energie der Liebe anstecken
lassen.
Mit herzlichem Gruß,
Stefan Schwidder
Stefan Schwidder lebt und arbeit als Dozent und Autor in Hamburg und
Nordhessen. Er ist Mitbegründer des "Biographiezentrums", das Menschen hilft,
ihre Lebensgeschichte festzuhalten, Autor und Herausgeber mehrerer Bücher, u.a.
der Reihe "Edition Mutmachbücher" im Verlag des Biographiezentrums. "Nebenbei"
ist der großer Fan von Elfen, Feen und Trollen - am 12. Dezember findet in
Hamburg-Volksdorf ein Benefiz-Weihnachtselfenabend zugunsten von "KinderLeben"
statt (Infos unter www.elfenkunst.de).
www.biographiezentrum.de
www.schoener-schreiben.de






